Ratgeber Sprühtechnik Verbrauch

Sprühmittel-Verbrauch richtig bewerten: Warum wenig Verbrauch kein Fehler ist

Die Flasche ist nach Tagen noch fast voll? Das ist bei feiner Minimalmengen-Sprühtechnik so gewollt. Woran Sie erkennen, ob alles richtig läuft.

Sprühmittel-Verbrauch richtig bewerten: Warum wenig Verbrauch kein Fehler ist

Eine häufige Rückfrage nach der Umstellung: „Die Flaschen sind nach Tagen noch fast voll – stimmt da etwas nicht?“ In aller Regel ist das genau so gewollt.

Warum der Verbrauch sinkt

  • Die Premium-Zweistoff-Düse und die Ultra-Thin-Düse zerstäuben sehr fein und lassen sich exakt dosieren.
  • Gesprüht wird nur auf die Werkstückrandbereiche und nur, wenn ein Werkstück kommt.
  • Weniger Mittel bedeutet auch weniger Rückstände, weniger Gesättigung der Schwabbelscheiben und weniger Emissionen.

Woran Sie erkennen, ob alles richtig läuft

  • Ergebnis an der Kante: keine Leimreste auf der Fläche, saubere Fuge, keine anhaftenden Späne.
  • Sprühbild: gleichmäßig benetzte Randbereiche, keine Tropfen.
  • Überwachung: Der Spray Monitor zeigt, ob jede Düse fördert.

Stimmt das Ergebnis, ist der niedrige Verbrauch ein Vorteil – kein Fehler. Stimmt es nicht, liegt es meist an Düsenstellung oder Sprühzeitpunkt, nicht an zu wenig Mittel.

Fragen zu Ihrer Anlage? Schicken Sie uns ein Foto oder Video – wir helfen bei Mittelwahl und Einstellung.

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