
Viele Probleme an der Kantenanleimmaschine – Rückstände auf der Platte, zu hoher Verbrauch, ungleichmäßige Wirkung – haben ihre Ursache nicht im Mittel, sondern in der Düseneinstellung.
Worauf es ankommt
- Ausstand und Abstand: Die Düse muss so stehen, dass nur der Werkstückrandbereich benetzt wird.
- Winkel: Der Sprühkegel zeigt auf den Randbereich, nicht in die Fläche oder gegen die Laufrichtung in Bauteile.
- Menge: So wenig wie möglich, so viel wie nötig – ein feiner, gleichmäßiger Nebel.
- Sprühzeitpunkt: Vor- und Nachlauf so programmieren, dass das Werkstück vollständig benetzt wird.
Ausgangseinstellung laut Datenblatt
- Startpunkt: Düsenspindel bzw. Rändelschraube im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen (Flüssigkeitszufuhr zu), dann 17 Klicks aufdrehen. Im Uhrzeigersinn = weniger Flüssigkeit, gegen den Uhrzeigersinn = mehr. Über die Rastung lässt sich jede Einstellung wiederholen.
- Druckluft: Premium-Zweistoff-Düse mindestens 3 bar, Ultra-Thin-Düse mindestens 5 bar.
- Ultra-Thin-Düse: Die Zerstäuberluft wird an der Drosselschraube eingestellt (Schlitzschraubendreher: rechts = zu, links = auf).
Reproduzierbar statt nach Gefühl
Mit den Düsenlehren für die Premium-Düse und die Ultra-Thin-Düse lässt sich die Position nach Wartung oder Düsenwechsel schnell wiederherstellen – auch durch Kollegen in anderen Schichten. Für schwer zugängliche Stellen gibt es Lanzen für die Ultra-Thin-Düse.
Kontrolle im Betrieb
Der Spray Monitor überwacht den Durchfluss jeder Düse, sodass ein Ausfall nicht erst am fertigen Teil auffällt.
Fragen zu Ihrer Anlage? Schicken Sie uns ein Foto oder Video – wir helfen bei Mittelwahl und Einstellung.
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