Leimreste PUR Ratgeber

Leim- und PUR-Reste nach dem Kanten vermeiden statt von Hand nacharbeiten

Leimreste auf Platte und Kante kosten Nacharbeit. Mit dem passenden Mittel an jeder Position und richtig eingestellter Nachbearbeitung lassen sie sich im Durchlauf vermeiden – auch bei PUR.

Leim- und PUR-Reste nach dem Kanten vermeiden statt von Hand nacharbeiten

Leimreste werden in vielen Betrieben noch von Hand abgekratzt oder nachpoliert. Besonders bei PUR-Klebstoff ist das aufwendig, denn ausgehärtetes PUR lässt sich nur noch mechanisch entfernen. Besser ist es, die Reste gar nicht erst entstehen bzw. haften zu lassen.

Erst die Grundlagen prüfen

  • Auftragsmenge und Klebstofftemperatur (an der Walze messen)
  • Zustand von Leimwalze, Fügefräser und Andruckrollen
  • Platten und Kanten nicht zu kalt verarbeiten

Das Zusammenspiel der Mittel

  1. Trennmittel vor dem Fügefräsen (Lc 2/10 oder iRelease): Austretender Klebstoff haftet nicht auf der Fläche.
  2. Schutzmittel in der Andruckzone (Lc 2/40): Rollen bleiben sauber, keine Abdrücke.
  3. Antistatik-Kühlmittel (Lc 2/20): Die Fuge zieht schneller an, weniger Leim setzt sich an Werkzeugen fest.
  4. Reinigungsmittel direkt vor dem Schwabbeln (Lc 2/30 oder iClean): löst lose Reste, die Scheiben nehmen sie auf.

Abdrücke vom Oberdruckriemen?

Leimreste aus früheren Durchläufen – etwa beim Bekanten mehrerer Seiten – binden Schmutz und drücken sich über den Riemen ab. Hier hilft, jede Seite sauber aus der Maschine kommen zu lassen: richtige Mittel an jeder Position und eine gut eingestellte Nachbearbeitung, etwa mit Lamellen- und Tuchrädern oder BRUSH-tec®.

Fragen zu Ihrer Anlage? Schicken Sie uns ein Foto oder Video – wir helfen bei Mittelwahl und Einstellung.

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