
Leimreste werden in vielen Betrieben noch von Hand abgekratzt oder nachpoliert. Besonders bei PUR-Klebstoff ist das aufwendig, denn ausgehärtetes PUR lässt sich nur noch mechanisch entfernen. Besser ist es, die Reste gar nicht erst entstehen bzw. haften zu lassen.
Erst die Grundlagen prüfen
- Auftragsmenge und Klebstofftemperatur (an der Walze messen)
- Zustand von Leimwalze, Fügefräser und Andruckrollen
- Platten und Kanten nicht zu kalt verarbeiten
Das Zusammenspiel der Mittel
- Trennmittel vor dem Fügefräsen (Lc 2/10 oder iRelease): Austretender Klebstoff haftet nicht auf der Fläche.
- Schutzmittel in der Andruckzone (Lc 2/40): Rollen bleiben sauber, keine Abdrücke.
- Antistatik-Kühlmittel (Lc 2/20): Die Fuge zieht schneller an, weniger Leim setzt sich an Werkzeugen fest.
- Reinigungsmittel direkt vor dem Schwabbeln (Lc 2/30 oder iClean): löst lose Reste, die Scheiben nehmen sie auf.
Abdrücke vom Oberdruckriemen?
Leimreste aus früheren Durchläufen – etwa beim Bekanten mehrerer Seiten – binden Schmutz und drücken sich über den Riemen ab. Hier hilft, jede Seite sauber aus der Maschine kommen zu lassen: richtige Mittel an jeder Position und eine gut eingestellte Nachbearbeitung, etwa mit Lamellen- und Tuchrädern oder BRUSH-tec®.
Fragen zu Ihrer Anlage? Schicken Sie uns ein Foto oder Video – wir helfen bei Mittelwahl und Einstellung.
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